Korrosionskartierung für die flächendeckende Überwachung von Materialverlusten
Die Korrosionskartierung (Corrosion Mapping) ist ein fortschrittliches, zerstörungsfreies Prüfverfahren, das Wanddickenwerte über eine definierte Oberfläche lückenlos erfasst und als detaillierte Farbbildkarte darstellt. So lassen sich kritische Korrosions- und Erosionsmuster, lokale Abzehrungen sowie Muldenkorrosion präzise erkennen, die bei herkömmlichen, punktuellen Messungen leicht übersehen werden.
Hauptmerkmale und Vorteile:
- Flächige Erfassung von Wanddickenverlust: Vollständige 100%-Dokumentation des Gefahrenbereichs an Rohren, Behältern und Industrieanlagen statt nur einzelner Stichproben.
- Verfolgung von Korrosionsraten: Exakter Abgleich über mehrere Prüfzyklen hinweg zur Trendanalyse und präzisen Restlebensdauerberechnung (Remaining Life Assessment).
- Automatisiertes Scannen großer Flächen: Zeitsparende, mechanisierte und reproduzierbare Inspektion auch bei großflächigen Anlagenkomponenten gemäß geltender Industrienormen.
